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Orpund, die vielfältige Kultur-, Freizeit- und Sportgemeinde

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Für stabile Gemeindefinanzen

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Orpund, die umweltfreundliche Gemeinde

Jahresbericht an die GV vom 15. März 2024

Jahresbericht an die GV vom 15. März 2024

Liebe Parteimitglieder, lieber Vorstand

Orpund entwickelt sich, verändert sich. Seit 2016 ist die Wohnbevölkerung von Orpund um 631 Menschen angewachsen. In der gleichen Zeit verzeichnet Safnern einen Zuwachs um 83 Einwohner und in Meinisberg sind es 113 mehr als 2016. Es wird weiterhin gebaut, saniert, renoviert, aber es zeichnet sich eine Verlangsamung des Bevölkerungswachstums ab: Die Wohnbevölkerung in Orpund ist 2023 «nur» um 53 Menschen gewachsen, die geringste Zunahme seit 2016. Ob das eine vorübergehende Wachstumsdelle ist, werden wir sehen. Bauland ist aber auch bei uns nicht unerschöpflich, so dass vieles dafürspricht, dass wir in den nächsten Jahren ein etwas gemächlicheres Wachstumstempo anschlagen werden.

Der Gemeinderat ist sicher nicht unglücklich über diese Entwicklung, ist er doch im Moment immer noch mit den Aus- und Nebenwirkungen des starken Wachstumsschubs unseres Dorfes beschäftigt. Mehr Schulraum wird gebraucht, die Infrastruktur muss verstärkt unterhalten und erneuert werden, die Gemeindeverwaltung ist gefordert, es fallen aber auch verstärkte Integrationsaufgaben an, um die zunehmenden Probleme auf allen Schulstufen in den Griff zu bekommen. Dabei helfen die schon bald chronischen personellen Engpässe in den Schulen nicht unbedingt.

Was hat das alles mit unserer Partei zu tun?

Wie ihr alle wisst, befinden die Ressorts Präsidiales/Finanzen, Bau/Umwelt/Energie und Bildung/Kultur seit langer Zeit in unserer Verantwortung. In diesen Ressorts ist praktisch die gesamte Begleitung und, soweit das überhaupt möglich ist, Steuerung der Entwicklung unseres Dorfes angesiedelt. In diesen Ressorts nimmt der Gemeinderat seine zentrale Verantwortung der strategischen Führung von Orpund wahr.

Das bedeutet, dass unsere Partei, bzw. die Vertreter*innen unserer Partei im Gemeinderat drei zentrale Aufgaben haben: 1) prognostizieren, 2) antizipieren, 3) planen.

Jetzt werden die, welche meinen Ausführungen aufmerksam und vor allem kritisch folgen sagen, «das ist ja dreimal das Gleiche»! Da kann ich nur entgegnen: Genauso ist es! Füreluege, füreluege, füreluege heisst die Devise.

Nicht jede Idee, wie wir Orpund weiterentwickeln können, was notwendig oder wünschbar ist, ist das Gelbe vom Ei. Aber als Partei, welche seit Jahren die Mehrheit im Gemeinderat stellt, sind wir dazu verpflichtet, Verantwortung zu übernehmen und die Richtung zu bestimmen. Dazu gehört, Initiativen zu ergreifen und Neues anzupacken, sei das, mehr Schulraum zu schaffen, unsere Infrastruktur im Schuss zu halten, aber auch die Integration der wachsenden ausländischen Wohnbevölkerung zu fördern und das alles bei einem möglichst ausgeglichenen Finanzhaushalt.

Diesen Herausforderungen hat sich in den letzten drei Jahren und 2 ½ Monaten unsere Mehrheitsvertretung im GR gestellt: Oli, Sabine und Matthias. Es wurde viel, sehr viel angepackt, Orpund ist nicht mehr das gleiche Dorf wie vor dem Amtsantritt unserer drei Musketiere!

Als wichtige kommunale Partei ist es unsere Aufgabe, den Stimmbürger*innen auch für die nächste Legislaturperiode ein schlagkräftiges Team zu präsentieren, welches ja sagt zur Zukunft von Orpund, welches Ideen hat für die notwendigen und gleichzeitig machbaren Veränderungen. Im Traktandum «Wahlen» werden wir der Generalversammlung konkrete Wahlvorschläge unterbreiten.

Selbstverständlich hat unsere Partei auch 2023 ein «Social life» gehabt, sprich Veranstaltungen durchgeführt:

- Am 2. Juni waren wir in Sutz im Restaurant «Le Garage». Inklusive dortiger Brauereibesichtigung war es ein stimmiger, nicht gerade aus allen Nähten platzender Anlass mit gutem Essen und Trinken.

- Am 31. August fand in der Aula der Primarschule ein sogenanntes «Townhall Meeting», also eine Art Podiumsdiskussion statt mit drei SP-Nationalratskandidat*innen, Samantha Dunning und Levin Koller aus Biel und Ueli Schmezer, dem ehemaligen Kassensturz-Moderator aus Bern. Trotz der anfänglich begeisterten Zusage aus nicht weniger als 18 SP-Sektionen aus dem ganzen Seeland konnten wir am Schluss ganze 35 Besucher*innen begrüssen, was dem Ganzen noch einen knapp würdigen Rahmen gab. Zum Glück haben viele von euch den Anlass besucht, und ihn damit gerettet.

- Am 3. November wollten wir einen «runden Tisch» mit Orpunderinnen und Orpundern zwischen 35 und 55 Jahren durchführen, zu diesem Zweck haben wir nicht weniger als 430 Einladungsbriefe verschickt. Ziel war es, die Befindlichkeit und die Wünsche der Leute zu erfragen. Zurückerhalten haben wir keine einzige Anmeldung, nur zwei mündliche Absagen. Der Vorstand ist sich am überlegen, wie wir die Leute in Zukunft angehen sollen, um auf mehr Resonanz zu stossen.

- Zumindest kann ich dieses Kapitel meiner Ausführungen mit einer Erfolgsmeldung schliessen. Am 4. November konnten wir eine hochinteressante und vor allem ausgebuchte Führung durchs Bundeshaus mit anschliessendem Apéro im Tram-Depot durchführen, ein versöhnlicher Schluss unter ein sonst eher durchzogenes Veranstaltungsjahr 2023.

Schliesslich gilt es noch, kurz Themen aufzugreifen, welche die Präsenz und Sichtbarkeit der SPplus im Dorf, aber auch regional erhöhen, mit anderen Worten von neuen Aufgaben zu berichten, welche Mitglieder unserer Partei übernommen haben:

- Das Neueste zuerst: Unser Gemeindepräsident Oliver Matti ist seit diesem Jahr Vorsitzender der Konferenz Agglomeration Biel des Vereins seeland.biel/bienne. Er kann damit Einfluss nehmen auf diese für unser Dorf wichtige Gebietskonferenz und sichert, dass Orpund wieder in den Leitungsgremien des Vereins vertreten ist.

- Unser Bau- Umwelt- und Verkehrsminister Matthias Schmid ist, der Vertreter Orpunds in der Kommission, welche sich mit der notwendigen Erweiterung des Oberstufenzentrums befasst. Im Weiteren ist er auch bei der sich im Gang befindenden Aufstockung des gemeindeeigenen Primarschulhauses engagiert, ein Projekt, welches hoffentlich für längere Zeit den Schulraumbedarf sichern kann.

- Nachdem Orpund der Fachstelle für Altersfragen wieder beigetreten ist (nach dem Austritt 2017), heisst die neue Orpunder Seniorenrätin Esther Leuenberger, ihres Zeichens Vorstandsmitglied unserer Partei

- Die Arbeit aufgenommen hat die Ende 2022 durch den Gemeinderat gewählte Kulturkommission, welche auf Initiative von Sabine Rusca entstanden ist. Da die SVP dem Aufruf an die Parteien, potentielle Mitglieder zu melden nicht gefolgt ist, ist das Gesicht der Kommission halt SPplus-geprägt, und zwar durch die Präsidentin Sabine Rusca, durch Ursula Muther, Patrick Horst und Esther Leuenberger. Eine Ideenwerkstatt und drei Märkte sind bis jetzt erfolgreich durchgeführt worden, und gerade dieser Tage habt ihr alle einen Flyer im Briefkasten gefunden mit einem Strauss von Ideen für weitere Aktivitäten, welche unser Dorf beleben können.

- Schliesslich erlaube ich mir noch zu erwähnen, dass unsere Partei ebenfalls im Verwaltungsrast der neu gegründeten Praxis Im Fahr AG vertreten ist, und zwar durch den Sprechenden.

Das sind alles Funktionen, welche in den letzten Monaten zu den bereits bestehenden hinzugekommen sind und welche belegen, an wie vielen Stellen Mitglieder unserer Partei politisch tätig sind.

Ich danke allen Parteimitgliedern, angefangen beim Gemeindepräsidenten Oli, der Vertreterin und dem Vertreter im Gemeinderat Sabine und Mätthu, allen, welche in einer oder mehreren Kommissionen ihre wertvollen Beiträge leisten, allen, welche parteiintern ebenso geschätzte Arbeit abliefern, dem Vorstand, wo ich mir erlaube, Fritz Schenk zu erwähnen, den unermüdlichen Fritz, der unter anderem mit Bernadette zuverlässig dafür sorgt, dass wir jeden Januar ein Gault et Millau-verdächtiges Racletteessen geniessen können. Euch allen, liebe Mitglieder, danke ich für eure Treue und eure kritische Begleitung unserer vielfältigen Tätigkeiten. Es macht Freude, in einer solchen Partei mitarbeiten zu dürfen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Euer Präsident

Robert Spycher